Better Buying Practices – How to Empower Buyers

Die internationale Fashionsustain begleitet als Konferenz der Neonyt die Fashion Week in Berlin bereits seit mehreren Saisonen und bietet nachhaltigen Schwerpunkten und Fragestellungen der Modeindustrie Bühne. Für die Fashion Week Sommer 2019 wurden wir eingeladen unsere Studie zu Einkaufspraktiken in der Fast Fashion Industrie erstmals öffentlich zu präsentieren, welche über die Christliche Initiative Romero im Dossier: Fast Fashion – Eine Bilanz in 3 Teilen veröffentlicht wurde.

Unter dem Titel Better Buying Practices – How to Empower Buyers präsentierte Sarah Maria Schmidt die Rechercheergebnisse sowie daraus folgende Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen. Im Nachgang der Keynote ergaben sich positive und spannende Fragen von Expert*innen aus dem Publikum, welches die Wichtigkeit des Themas des Einkaufs, als eine der wichtigen Stellschrauben um positiven Wandel in der Modeindustrie zu gestalten, auch für uns nochmals bekräftigte.

 


 

Zum Download der Veröffentlichung im Dossier: Fast Fashion – Eine Bilanz in 3 Teilen

Zu Informationen über die Fashionsustain Konferenz

 


Wear It Innovation Summit

Gemeinsam mit unseren Freunden vom Fraunhofer IZM gestalteten und leiteten wir einen Workshop zum diesjährigen Wear It Innovation Summit. Kollaborativ und interdisziplinär wurden im Workshop World Café: Circular Product Design for Wearables Ideen und Lösungsansätze erarbeitet zur Fragestellung was kreislauffähiges Beneficial Design im Kontext von tragbarerer Technologie und Wearable Devices bedeutet. Was wird benötigt und was sind besondere Herausforderungen zur Gestaltung besserer und nachhaltigerer Produkte im Segment der Wearables? Das Beneficial Design Institute kann dabei aus der speziellen Erfahrung durch ein über Wear Sustain gefördertes Projekt greifen, welches erfolgreich und hochinnovativ Ansätze für ein kreislauffähiges Wearable Device aufzeigt.


 

Hier Klicken für mehr Information zum Workshop

Photos: Wear It Berlin & Michael Wittig

 

 


Worth Partnership Project

Mit dem Projekt OCEANWWEAR – BIODEGRADABLE SWIMWEAR konnten wir ein erfolgreiches Kick-Off Event mit unserem Partner Tam-Sill Oy aus Finnland zu Beginn des Monats realisieren. Das Projekt wurde im Rahmen der WORTH PARTNERSHIP PROJECT Förderung der EU ausgewählt und gefördert. Mit dem Projekt werden verschiedene biologisch abbaubare Polymere für Strickanwendungen getestet und optimiert. Beneficial Design Institute ist dabei der Treiber für eine innovative, qualitative und ästhetische Gestaltung mit einem kreislauffähigen Designkonzept. Ziel ist die Entwicklung förderlicher Bademode aus gesunden und sicheren Materialien resultierend aus diesem Forschungsprojekt.



Wie man guten Gewissens durch die Modesaison kommt

Friederike von Wedel-Parlow spricht mit Diana Hamann-Bula vom St. Galler Tagblatt über Probleme des Fast Fashion Konsums und gibt Empfehlungen für nachhaltigere Kaufentscheidungen, die wieder Freude an Mode und Qualität bringen.


 

Lesen Sie den gesamten Artikel hier.


Utopie und Wandel – die Zukunft der Modeindustrie

Im Rahmen der Fashion Revolution Week wurde Friederike von Wedel-Parlow in diesem Jahr zu einer Diskussionsrunde nach Zürich eingeladen. Das Thema der Diskussion: „Utopie und Wandel – die Zukunft der Modeindustrie“ mit Bastien Girod (Nationalrat Grüne), Nicole Ungureit (Textilfachschule STF Zürich) und Oliver Gross (Outdoorlabel Rotauf).

Das Event wurde organisiert von Fashion Revolution Switzerland und fand inspirierenden Raum im Schauspielhaus Schiffbau. Das Kernthema der spannenden Diskussion war die Frage, was notwendig ist, dass Fair Fashion vom Nischenprodukt auch in den Mainstream ankommen kann. Dabei wurden auch vielversprechende Ansätze diskutiert, um den zahlreichen grundlegenden Probleme der Industrie zu begegnen, von Umweltzerstörung über Ausbeutung der Menschen.


Hier geht es zur Facebook Seite des Events.


Nachhaltige und innovative Gestaltungsidee?

Seit 2012 werden besonders herausragende, ästhetisch wertvolle und ökologisch glaubhafte Produkte, Services und Konzepte mit dem Bundespreis Ecodesign gekürt. Jetzt ist es wieder soweit: der Open Call Bundespreis Ecodesign 2019 ist gestartet! Bis zum 8. April sind Bewerbungen möglich.

Prof. Friederike von Wedel-Parlow sitzt erneut für den Bereich Modedesign in der Jury.

 

Mehr Infos findest du hier:

https://www.bundespreis-ecodesign.de/de.php/wettbewerb.html

 

 

 


FashionSustain Thinkathon

17.02. - 18.02.2018 Kraftwerk Berlin

Im Rahmen der Berlin Fashion Week 2018 wurde das alte Kraftwerk Berlin mit den beiden beiden Fachbesuchermessen Greenshowroom & Ethical Fashion Show zum größten Green Hub für Fair Fashion und nachhaltigen Lifestyle europaweit. Hinter den Kulissen lief ein zweitägiger Thinkathon, bei dem sich 28 Querdenker aus unterschiedlichen Wissenschafts-, Wirtschafts- und Kreativbereichen mit dem „Stoff der Zukunft“ befassten.

Prof. Friederike von Wedel-Parlow war Teil des „Green Teams“ für die Fashion Council Challenge unter dem Motto: "How can we innovate education and mentorship, so that designers can embrase new sustainable technologies?“ In ihrer Präsentation schlug das Team eine kuratierte Austauschplattform vor, welche der Modeausbildung als Katalysator für Innovation und Talent dienen soll.

"What we want to fuse here is sustainability, fashion and technology  and to really be on the spot on combining this three elements and bring them forward"

Friederike von Wedel-Parlow

Hier ist das Video der finalen Präsentation des THINKATHON Team-Pitches.


Bundespreis Ecodesign 2017

11.09.2017 Kunstgewerbemuseum in Berlin

Wie sich Produkte und Dienstleistungen auf die Umwelt auswirken, wird maßgeblich durch ihr Design bestimmt. Der Bundespreis Ecodesign zeichnet nachhaltige und herausragend gestaltete Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus. Aus insgesamt 324 eingereichten Beiträgen aus den Bereichen Architektur, Energie, Ernährung, Haushalt, Interieur, Mobilität und Mode schafften es 129 Beiträge nach einer Vorauswahl in die zweite Wettbewerbsrunde und wurden der Jury für den Bundespreis Ecodesign am 11. September 2017 im Kunstgewerbemuseum in Berlin vorgestellt.

Die interdisziplinären Jury, in der Friederike von Wedel-Parlow seit 2015 Mitglied ist, nominierte insgesamt zwanzig Beiträge, wovon sieben davon bei der feierlichen Preisverleihung am 27. November 2017 im Bundesumweltministerium ausgezeichnet wurden.

 „Die Bewerbungen reichen von kleinen Objekten wie schlicht-schönen LED-Strahlern bis hin zu großen Visionen vom Bauen mit Bäumen. Solchen Ideenreichtum brauchen wir, um unsere Produktions- und Konsumgewohnheiten umweltverträglicher zu gestalten.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

 

Kategorie Nachwuchs

Mit dem Bundespreis Ecodesign Nachwuchs 2017 wurde ein Projekt zu kreislauffähiger Mode ausgezeichnet. Die Kategorie Nachwuchs vereint Projekte aller Designsparten und bietet einen Ausblick auf innovative zukunftsweisende Projekte. Die Nachwuchspreise sind mit jeweils eintausend Euro dotiert.

Die Modekollektion „DfC x JNJ“ von Ina Budde überzeugt nicht nur durch das konsequent auf Kreislauffähigkeit ausgerichtete Design, sondern auch durch intelligente Kommunikationslösungen und das zugrunde liegende EXTENDED CLOSED LOOP Modell. Ziel ist eine bessere Vernetzung innerhalb der Modewirtschaft sowie der Ausbau von Rückgabestrukturen und Angeboten zur Mehrfachnutzung. Jedes Kleidungsstück der Kollektion ist mit einem scanbaren Label versehen, das u.a. die Materialzusammensetzung für Kunden und Recyclingunternehmen sichtbar macht sowie über Leasing- und Rückgabemöglichkeiten informiert.

 

„Nachhaltigkeit wird hier nicht nur auf Ebene der Materialität – beispielsweise mit den innovativen, biologisch abbaubaren Produkten der Firma Lauffenmühle – intelligent gelöst, sondern das System Mode wird auch als Ganzes in den Blick genommen: QR-Codes auf den Etiketten sorgen für Transparenz und Nachverfolgbarkeit, Zweitverwendungen als Second-Hand oder Leasing-Modell werden propagiert. Dieser Ansatz soll als Start-Up-Designagentur mit jungen Labels wie JAN 'N JUNE auf den Weg gebracht werden.“

Prof. Friederike von Wedel-Parlow


Circular Fashion - How can we close the loop?

03. Juli 2017 Nordische Botschaften Berlin

Die Schwedische Botschaft veranstaltet regelmäßig Events zum Thema nachhaltige Mode. Zum Start der Berlin Fashion Week Sommer 2017 lud die schwedische Botschaft diesmal gemeinsam mit der hessnatur Stiftung in die Nordischen Botschaften ein. Zusammen mit Experten und Pionieren für Circular Fashion aus der Mode- und Textilbranche wurde zum Thema Thema „Circular Fashion - How can we close the loop?” diskutiert.

Neben Friederike von Wedel-Parlow sprachen Adrian Zethraeus (Re: textile), Jesper Danielsson (Houdini Sportswear), Ina Budde (ESMOD Berlin), Achim Lohrie (Tchibo GmbH) und Jan Borghardt (Eton AB).

Die gesamte Veranstaltung finden Sie unter diesem Link.  

 


OSCEdays 2017

29.06. - 02.06.2017 im Agora Rollberg

Die OSCEdays bieten jedes Jahr ein Ort zum Experimentieren, Teilen und Umsetzen von konkreten Lösungen für die Umstellung auf eine globale, nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Themenschwerpunkt der diesjährigen OSCE Days Berlin war der Entwicklungsprozess von „kreislauffähigen“ Produkten.

Prof. Friederike von Wedel-Parlow referierte am Freitag, den 30.06.2017 zu dem Thema „Beneficial Design – Design mit positiver Agenda“.