Fashion For Democracy: Design for Better Lives – AGORA & Gathering 12.12.2025

Fashion For Democracy: Design for Better Lives – AGORA & Gathering 12.12.2025
Fashion For Democracy: Design for Better Lives
Mode kann in fast allen denkbaren Bereichen ein Motor für positive Veränderungen sein – auch für die Verbreitung demokratischer Werte und Praktiken. Unser Kooperationsprojekt „Mode für Demokratie: Design für ein besseres Leben“ untersucht diesen speziellen Bereich des Wandels und vereint Stimmen aus aller Welt. Es ist offizieller Teil der World Design Capital® 2026, die ein einjähriges Veranstaltungsprogramm in der Region Frankfurt Main-Rhein unter dem Motto „Design for Democracy: Atmospheres for a better life” präsentiert. In diesem Zusammenhang beleuchten wir den einzigartigen kulturelle Bedeutung der Mode sowie ihre systemischen Herausforderungen. Wir laden unsere brillante, vielfältige Community zu einem Dialog darüber ein, wie Mode ein wirkungsvoller Motor für Demokratie sein kann.
AGORA und Gathering, live im Designhaus (Darmstadt) und weltweit online.
Das Fashion For Democracy-Team veranstaltete am 12. Dezember 2025 unser erstes AGORA-Event im historischen Designhaus in Darmstadt, finanziert von der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Zusammen mit unserem Projektpartner Hessen Design begrüßten wir zwei Dutzend internationale Gäste zu einer hybriden Diskussion und einem Workshop, bei dem zentrale Fragen zum Potenzial der Mode als Motor der Demokratie behandelt wurden.
Der Schwerpunkt der AGORA lag auf alternativen Modepraktiken und -systemen. Wir definieren diese „Alternativen” zur Massenmode als Projekte und Initiativen (wie Organisationen, Netzwerke und kleine Unternehmen), die auf Graswurzelebene agieren. Sie bieten der Zivilgesellschaft Alternativen, wie Mode erlebt und eingesetzt werden kann. Dazu kann eine Vielzahl von Formaten gehören, wie ethisch und nachhaltig orientierte kleine Labels, traditionelle Handwerksprojekte, Repair Cafés, akademische Forscher, Aktivistennetzwerke, NGO’s, politische Lobbygruppen und vieles mehr. Dazu kann eine Vielzahl unterschiedlicher Akteure gehören, beispielsweise ethisch und nachhaltig orientierte kleine Labels, traditionelle Handwerksprojekte, Repair Cafés, akademische Forscher, Aktivistennetzwerke, NGO’s, politische Lobbygruppen und vieles mehr. Wir untersuchen, wie alternativen Mode Grundprinzipien der Demokratie berücksichtigt, bei denen Entscheidungs- und Machtstrukturen allen Beteiligten eine faire, gleichberechtigte Beteiligung und Mitsprache bieten. Darüber hinaus müssen sie ihre Positionierung und ihre Privilegien in Bezug auf die globale Modeszene erkennen.
Programm: Referenten, Workshop und Diskussion
Der Nachmittag begann mit einer Begrüßung durch die Organisatorinnen von Fashion For Democracy, Christine Fehrenbach (Hessen Design e.V) und Prof. Friederike von Wedel-Parlow (Beneficial Design e.V.). Die Organisatorinnen brachten ihre große Begeisterung und Dankbarkeit für die Teilnahme derjenigen zum Ausdruck, die sich zu diesem wegweisenden Community-Treffen versammelt hatten. Nach der Begrüßung hatten die Teilnehmer*innen Gelegenheit, sich vorzustellen, wodurch die große Vielfalt an Hintergründen und Erfahrungen innerhalb der kleinen Gruppe deutlich wurde.
Wir erhielten äußerst inspirierende Impulsvorträge von Felix Kosok (World Design Capital®), Dr. Francesco Mazzarella (London College of Fashion, UAL) und Zinzi de Brouwer (Studio Palha). Jeder Gastredner stellte Demokratie und alternative Praktiken in einem bestimmten Modekontext dar, der von Designaktivismus und Semiotik über gemeinschaftsorientierte Projekte bis hin zur Verbreitung eines dekolonialen Ethos durch interkulturellen Austausch reichte.
Lou Croff Blake (Beneficial Design e.V.) leitete den Workshop-Teil der Veranstaltung ein und moderierte die Gruppenarbeit auf einem gemeinsamen Miro-Board, wo die Teilnehmer zu einer von zwei Diskussionsrunden eingeladen wurden.
Die erste Runde befasste sich mit dem Thema „Prinzipien und Praktiken” und begann mit einer Peer-Review-Übung zu den 8 vorgeschlagenen Prinzipien von Fashion For Democracy. Diese Prinzipien dienen als sich ständig weiterentwickelnde Leitlinien für die demokratische Arbeit in allen Projekten oder Gemeinschaften im Bereich Mode. Auf die Überprüfung der Prinzipien folgte eine Gruppenübung zum Mapping, bei der alternative Modeprojekte und -initiativen auf globaler Ebene ausgetauscht und gruppiert wurden. Zusätzlich zum geografischen Mapping ordneten die Teilnehmer dieselben Projekte und Initiativen in einer „Gegenkartierung” neu – sie organisierten sie nach ihrer Beziehung zueinander und verringerten so die physische Distanz zwischen ihnen.
Der zweite Track konzentrierte sich auf „Macht und Wege”. Die Gruppen begannen mit einer Übung zum Brainstorming zur Umverteilung von Ressourcen, bei der Materialien, Werkzeuge, Räume und Macht von denen, die einen Überschuss haben – insbesondere aus dem Mainstream-Modesystem – zu denen gebracht wurden, die am Rande arbeiten und davon profitieren könnten. Dieses rasante Brainstorming führte zu einer zweiten ähnlichen Übung, bei der die Gleichung umgekehrt wurde: Wie würde eine Zukunft aussehen, in der alternative Mode die Norm ist und über ausreichende Ressourcen verfügt, sodass diejenigen am Rande der Gesellschaft alles haben, was sie brauchen? Was müsste rückblickend geschehen, damit wir eine solche Zukunft erreichen können?
Am Ende einer intensiven Stunde mit Breakout-Sessions kamen die Teilnehmer wieder zusammen, um ihre Ergebnisse mit der gesamten Gruppe zu teilen. Mit diesen umfangreichen neuen Inputs endete der Nachmittag mit einer lebhaften und nachdenklichen Diskussion, die gleichermaßen von Optimismus, Inspiration und einer mutigen Auseinandersetzung mit den aktuellen sozialen und ökologischen Herausforderungen der Modebranche geprägt war.
Ausblick: Fashion for Democracy im Jahr 2026
Die AGORA gab den Ton für ein Jahr Fashion For Democracy an – mit einem starken Fokus auf menschlicher und ökologischer Gerechtigkeit, einer immersiven Teilhabeerfahrung und einer gestärkten Gemeinschaft, die viele sich überschneidende Welten umfasst. Fashion For Democracy plant seine nächsten Schritte für eine Publikation, Online- und Präsenzveranstaltungen bei der World Design Capital® und die Fortsetzung der Online-Community-Interaktion. In der Zwischenzeit können Sie unserer LinkedIn-Gruppe beitreten, um mit unserer Community in Kontakt zu treten, Neuigkeiten zu erfahren und Ihre Gedanken zu Fashion For Democracy auszutauschen.
Innovates Zero Waste Design: Hellen van Rees
Zero Waste Innovation: Hellen van Rees
Hellen van Rees ist eine niederländische Mode-/Textildesignerin und Forscherin, die sich mit ihren tragbaren Textilexperimenten zwischen den Sphären der Mode, Kunst und Wissenschaft bewegt.
Mit ihrem gleichnamigen Slow Fashion Label steht sie für übersaisonale, handgefertigte, made-to-order Designstücke. Durch innovative Fertigungsweisen und Schnittmustertechniken schafft es Hellen von Rees industrielle Produktions-Überreste zu tragbaren zero waste Textilien zu fusionieren.
Outfit 1 ‚Zero Waste Dress‘
Von Hand appliziertes Lasercut Filzmaterial aus recyceltem Post-Consumer-Waste
Futter aus Bio-Baumwolle
Handgestrickter Kragen aus Produktionsresten
Outfit 2 ‚Zero Waste Rock‘
Flexibler handgemachter Oberstoff aus durch Hitze verschmolzenen industriellen Produktionsresten in charakteristischer ‚Tweed‘-Optik
Futter aus Bio-Baumwolle
Elastisches Taillenband




Photos: Hellen van Rees
Uns begegnen stets neue nachhaltige und kreislauffähige Konzepte, die zeigen, wie Qualität, Innovation und Schönheit zu einer umweltfreundlicheren sowie ästhetisch und kulturell reichhaltigeren Mode führen können. Mit “Beneficial Discoveries“ stellen wir daher ausgewählte Modedesigner, Marken und Produkte vor, die erste Ansätze für eine bessere Zukunft liefern. Der Showcase ist eine digitale Weiterführung unserer Ausstellung „Wie die Mode der Zukunft umweltverträglich wird“, welche Anfang 2020 im Bundesumweltministerium stattgefunden hat.
Quality & Beauty
Qualität und Schönheit stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Schönheit entsteht an der Schnittstelle von ästhetisch und kulturell reichhaltigem Design sowie gesunden Produktions- und Nutzungsprozessen. Qualität unterstützt diese Aspekte in vielerlei Hinsicht. Dabei ist sie nicht nur ein Synonym für qualitativ hochwertige und langlebige Materialien. Qualität umschließt auch Transparenz, Ehrlichkeit und Sinnhaftigkeit und kann so Indikator für sozio-kulturelles und ökologisches Wohlbefinden sein. Ein Katalysator für positive Veränderungen innerhalb und außerhalb der Modeindustrie.
Deshalb haben Qualität und Schönheit einen zentralen Stellenwert für uns.
Dutch Design Week 2020
Es ist die Dutch Design Week und wir freuen uns, mit unserem Projekt 'OceanWear' im Rahmen des Worth Partnership Project vertreten zu sein. Auch der Bundespreis ecodesign, für welchen unsere Gründerin und Direktorin Friederike von Wedel-Parlow ein langjähriges Jurymitglied ist, nimmt mit den diesjährigen Gewinnern daran teil.
Die Dutch Design Week in Eindhoven ist die größte Designveranstaltung in Nordeuropa und präsentiert Pionierarbeiten von mehr als 2600 Designern. Der Schwerpunkt liegt auf dem Design der Zukunft und der Zukunft des Designs, mit dem Ziel zu zeigen, wie Designer aus der ganzen Welt eine positive Zukunft gestalten können.
In diesem Jahr findet die #DDW als Virtual Design Festival statt. Neben Live-Streams und Webinaren können Projekte durch virtuelle 3D-Touren erkundet werden.
Zum virtuellen Ausstellungsraum des Worth Partnership Project.
Zum virtuellen Ausstellungsraum des Bundespreis ecodesign.

Circular Laser Line T-Shirt
Circular Laser Line T-Shirt
Das „Laser Line Mono T-Shirt“ ist ein zirkulärer „fast-forward“ Prototyp, der vom Centre for Circular Design, einer akademischen Forschungsinitiative an der University of Arts London, unter der gemeinsamen Leitung von Kate Goldsworthy und Rebecca Early entwickelt wurde. Das Projekt erforscht, wie neue digitale Prozesse eine zirkuläre und reaktionsschnelle Fertigung in der Mode- und Textilindustrie ermöglichen können.
„Das Material in diesem Konzept wurde durch ein von Kate Goldsworthy entwickeltes Laserschweiß-Endbearbeitungsverfahren verbessert. Das Oberflächenmaterial besteht aus handelsüblichem 100% recyceltem Polyester (rPET), die Konstruktion ist gevließt. Während der Veredelungs- und Konstruktionsphase werden keine zusätzlichen Materialien hinzugefügt, wodurch die Recyclingfähigkeit am Ende der Lebensdauer erhalten bleibt.
Dieser Prototyp wurde für eine Nutzungsphase entworfen, die mit einem Standard-Modetop vergleichbar ist, und kann zur vollständigen Rückgewinnung durch chemisches Recycling zurückgeführt werden. Die Haltbarkeit des Vliesstoffs sowie die ästhetische Qualität wird durch verschiedene Veredelungstechniken verbessert, die digital bearbeitet und für eine marktnahe lokale Produktion angepasst werden können. Das Kleidungsstück wird mittels Ultraschall-Nahttechnik in Flachbettbauweise hergestellt, und die Recyclingfähigkeit bleibt durch Monomaterialität erhalten.
Es besteht die Möglichkeit, dieses schnelle und kreisförmige Konzept für einen Massenmarkt in einem industriellen Kontext zu skalieren. Lokale Netzwerke von Herstellern werden für diese Vision von entscheidender Bedeutung sein, von großen Massenfertigungsanlagen bis hin zu kleineren Unternehmensgründungen. Ein erweitertes technisches Verständnis innerhalb einer bestehenden Produktionslandschaft bietet Chancen für die zukünftige Entwicklung lokaler, schneller und kreisförmiger Material- und Modesysteme“.
– Centre for Circular Design, London


Illustration & Photo: Centre for Circular Design
Uns begegnen stets neue nachhaltige und kreislauffähige Konzepte, die zeigen, wie Qualität, Innovation und Schönheit zu einer umweltfreundlicheren sowie ästhetisch und kulturell reichhaltigeren Mode führen können. Mit “Beneficial Discoveries“ stellen wir daher ausgewählte Modedesigner, Marken und Produkte vor, die erste Ansätze für eine bessere Zukunft liefern. Der Showcase ist eine digitale Weiterführung unserer Ausstellung „Wie die Mode der Zukunft umweltverträglich wird“, welche Anfang 2020 im Bundesumweltministerium stattgefunden hat.
Circular Speeds
Circular Design Speeds ist ein Designkonzept, das alternative Lösungen für verschiedene Arten des Konsums und der Nutzung innerhalb der Kreislaufwirtschaft erforscht. Von 'ultraschnell' bis 'superlangsam' versteht es, dass anpassungsfähigere und verbraucherzentrierte Ansätze erforderlich sind, um nachhaltige Lösungen für unterschiedliche Verhaltensweisen und Bedürfnisse anzubieten.
Ähnlich wie bei anderen Designansätzen wie der Cradle-to-Cradle-Philosophie berücksichtigt das Konzept Circular Design Speeds, der 'zirkulären Designgeschwindigkeiten', die vorgesehene Nutzungsdauer eines Produkts und das Leben nach dessen Nutzung und richtet die Wahl der zirkulären Materialien und Dienstleistungen entsprechend aus.
'Ultraschnelle' Ansätze sind für nachhaltige 'Fast-Fashion'-Anwendungen gedacht und so gestaltet, dass sie weggeworfen werden können, ohne der Umwelt zu schaden. In diesem Zusammenhang wird 'schnell' zu 'gut' anstelle des herkömmlichen 'schlecht'. Die 'superlangsamen' Ansätze konzentrieren sich auf die Beständigkeit eines Produkts und sind für die Ewigkeit ausgelegt. Hier spielen neben der Wahl von recycelbaren Materialien auch die Pflege und Reparatur von Kleidungsstücken eine wichtige Rolle.
Mehr über das Konzept 'Circular Design Speeds' auf der Website der Forschungsinitiative des Centre for Circular Design und Mistra Future Fashion.
Circular Speeds für Filippa K
Circular Speeds für Filippa K
Die Filippa K ‚Front Runners‘ Serie ist aus dem Kooperationsprojekt des Centre for Circular Design der University of Arts London (UAL) und der Designforschungsinitiative Mistra Future Fashion entstanden. Im Rahmen des Forschungsthemas „Circular Design Speeds: Schnelle und langsame nachhaltige Modekonzepte durch interdisziplinäre Designforschung“ wurden Prototypen mit verbesserten Produktionsprozessen entwickelt, die Kreislauffähigkeit für sowohl ’schnelle‘ als auch ‚langsame‘ Nutzungsperioden ermöglichen. ‚Schnelle‘ Kleidungsstücke sind hierbei für den biologischen Kreislauf konzipiert, ‚langsame‘ Kleidungsstücke für das Recycling im technischen Kreislauf.
Ziel der Designforschung ist es, sowohl das etablierte Verständnis von Best Practice im Bereich Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit in Frage zu stellen als auch alternative Ansätze darzubieten, um das komplexe Problem der ‚Zirkularisierung‘ unseres Modesystems zu lösen. Dabei wurden Akademiker aus verschiedenen Disziplinen in den Bereichen Supply, Recycling und Benutzerverhalten einbezogen, um kollaborativ auf einen Systemwandel in der Modeindustrie hinarbeiten zu können.
Schnelles ‚Throw Away‘ Kleid – beige
Für den biologischen Kreislauf.
100% bio-basiert und biologisch abbaubar nach kurzzeitigem Gebrauch.
Vliesartiges Tencel ‚Mogul‘, das teure und energieaufwändige Produktionsschritte wie Spinnen und Weben auslässt. Natürlich gefärbt aus Abfällen von Nahrungsmitteln der Heart and Earth Production.
Langsamer ‚Eternal‘ Trenchcoat – schwarz
Für den technischen Kreislauf.
100% recycelte und recycelbare Materialien aus rPET von Plastikflaschen.
Der We aRe SpinDye® Färbeprozess erzeugt langhaltende Farben und reduziert Wasserverbrauch um 75% sowie chemische Substanzen um 90%.




Uns begegnen stets neue nachhaltige und kreislauffähige Konzepte, die zeigen, wie Qualität, Innovation und Schönheit zu einer umweltfreundlicheren sowie ästhetisch und kulturell reichhaltigeren Mode führen können. Mit “Beneficial Discoveries“ stellen wir daher ausgewählte Modedesigner, Marken und Produkte vor, die erste Ansätze für eine bessere Zukunft liefern. Der Showcase ist eine digitale Weiterführung unserer Ausstellung „Wie die Mode der Zukunft umweltverträglich wird“, welche Anfang 2020 im Bundesumweltministerium stattgefunden hat.
ALL GOOD(S) - New Materials for a Future Circular Economy
Am Mittwoch, den 9. September nahm unsere Direktorin Friederike von Wedel-Parlow als Gastsprecherin an der Veranstaltung "ALL GOOD(S) - New Materials in Architecture, Design and Fashion for a Future Circular Economy" im Aedes Metropolitan Laboratory (ANCB) teil. Dabei sprach sie über die Notwendigkeit, messbare Bewertungskriterien für positiven Impact zu definieren, um die holistisch nachhaltige Gestaltung von Produkten zu fördern und ihren Wert greifbar zu machen.
In Zusammenarbeit mit der Niederländischen Botschaft in Berlin konzipierte das Aedes Metropolitan Laboratory (ANCB) ein Programm über niederländische und deutsche Innovationen in der Materialgestaltung - unter Berücksichtigung von Rohstoffen, Techniken und Nutzung - um eine nachhaltige und zirkuläre Wirtschaft in der Zukunft zu ermöglichen. Das Programm unterstützt den Wissensaustausch und neue Verbindungen zwischen Disziplinen, sowie zwischen niederländischen und deutschen Akteuren. Der Eröffnungs-Laborvortrag zielte darauf ab, ein breites Spektrum von Innovationen in der Materialentwicklung zu erkunden.
Zum Video der Vortragsveranstaltung

FCG-Webinar: POSITIVE IMPACT
Wir freuen uns bekannt zu geben, dass unsere Gründerin & Direktorin Prof. Friederike von Wedel-Parlow vom Fashion Council Germany eingeladen wurde, am 10. September 2020 um 14 Uhr (MEZ) einen Vortrag zum Thema 'POSITIVE IMPACT - QUALITÄT UND INNOVATION IN DER MODE' zu halten.
Das Webinar wird einen Präsentations- und aktiven Q&A-Bestandteil haben und dauert circa 1.5 Stunden.
Hier geht es zur Registrierung.
Mehr dazu auch in unserem Facebook Event.

VRETENA Circular Design
VRETENA Circular Design
Vretena verfolgt das Konzept der ganzheitlichen Kreislauffähigkeit. Vretenas Vision ist es, für die Zukunft der Mode qualitativ hochwertige Designs anzustreben, die mit dem Gedanken an Zirkularität und Verantwortung für die Umwelt entworfen, hergestellt und konsumiert werden. Die Natur ist dabei die höchste Inspirationsquelle.
Alle Modelle sind daher mit einer individuellen circularity.ID® versehen, um die Kreislauffähigkeit, Langlebigkeit und Wiederverwertung der Kleidungsstücke zu ermöglichen und zu unterstützen. Der Nähfaden besteht zu 100% aus der Zellulosefaser Tencel ™ und die Färbung erfolgt nach den strengen Richtlinien von Cradle to Cradle® Gold.
„Unsere Kollektion ist dafür gemacht, recycelt zu werden. Alle Materialien und Trimmungen werden sorgfältig für einen oder mehrere Recycler ausgewählt. Die Stile sind universell konzipiert, um sich gegenseitig und auch den persönlichen Stil des Trägers zu ergänzen.“ – VRETENA




Photos: Vretena
Uns begegnen stets neue nachhaltige und kreislauffähige Konzepte, die zeigen, wie Qualität, Innovation und Schönheit zu einer umweltfreundlicheren sowie ästhetisch und kulturell reichhaltigeren Mode führen können. Mit “Beneficial Discoveries“ stellen wir daher ausgewählte Modedesigner, Marken und Produkte vor, die erste Ansätze für eine bessere Zukunft liefern. Der Showcase ist eine digitale Weiterführung unserer Ausstellung „Wie die Mode der Zukunft umweltverträglich wird“, welche Anfang 2020 im Bundesumweltministerium stattgefunden hat.



















